Kirche Scheibenberg

Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen. Joh. 6,37

Geistliches Wort

Andachten und Predigten von Pfarrer Stephan Schmidt-Brücken

Palmsonntag 2022

Der Mann auf dem Esel oder …… Ein anderer Weg zum Frieden

Gedanken zu Johannes 12,12-19

Spontan hatte sich eine große Menschenmenge entlang der Straße versammelt, notwendige Abstandsregeln gab es keine, die Begeisterung war allen anzumerken. Inmitten dieser Menge war ein Mann unterwegs und zwar auf einem Esel. Die Leute jubelten ihm zu, legte ihre Mäntel auf den Weg und auch Palmenzweige. Deshalb heißt erste Tag der Karwoche übrigens Palmsonntag. Der Mann auf dem Esel sollte darüber reiten, bei seinem Einzug in die Stadt Jerusalem. Was für eine Ehre! Die Stadt aber und das ganze Land Israel war in der Hand der römischen Besatzer. Sie wollten es nicht ertragen, dass ein kleines Land frei und selbständig bleiben wollte und sich nicht dem großen Bruder unterwerfen mochte. Dass man nicht die steinernen, leblosen Götzenbilder Roms anbeten wollte. Und erst recht nicht einen Cäsar, der sich wie ein Gott aufspielte und gleichzeitig brutal gegen andere Völker operierte. Auch wenn das römische Recht gut geregelt war, wurden schnell mal dutzende Menschen gekreuzigt und nach Strafaktionen lagen Tote auf den Straßen. So verbreiteten die Besatzer Angst und Schrecken und stritten ihr Vorgehen, im Unterschied zu heute, nicht mal ab.

Aber die Herzen der Menschen erreicht man so nicht. Stattdessen jubelten sie dem Mann auf dem Esel zu, von dem sie schon so viel gehört hatten. Er, das war klar, muss der versprochene Messias sein, der Retter, der von Gott kommt. Alles was er bisher gesagt und getan hatte, stimmte mit den uralten Prophezeiungen in den heiligen Büchern überein. Jetzt ist er bei ihnen; wird er die Römer durch gewaltige Wunder oder eine eigene Armee vertreiben?

Der Mann auf dem Esel scheint etwas anderes vorzuhaben. Sein Mittel ist offenbar nicht, Böses mit Bösem zu vergelten. Er wirkt friedlich und sein Ziel ist es tatsächlich, Frieden zu bringen. Frieden beginnt aber nicht dann, wenn der letzte Widerstand im Blut ertränkt wurde. Sondern Frieden müsste in menschliche Herzen einziehen, in unsere und in die aller Aggressoren. Und das geht wohl nur, wenn wir wissen: ich bin geliebt und zwar von dem ewigen Gott selbst. Nichts, keine Schuld, braucht mehr zwischen mir und Gott zu stehen. Denn dafür ist der Mann, der auf dem Esel kam, freiwillig am Kreuz gestorben; übrigens sein Name ist Jesus Christus. Wer das akzeptiert, findet zum Frieden und diesen Frieden müssen wir jetzt für die Ohnmächtigen und die Übermächtigen dringend erbitten.

2022   Was trägt?

Gedanken zu Mt 14,25-32

In der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem Wasser.

Jesus kommt in die Nacht und Not des Lebens, weil er nicht will, dass unser Lebensschiff kentert, wir für immer verloren sind. Er kam als Kind von Bethlehem, als Wanderprediger, als der Mann vom Kreuz, als der Auferstanden zu den Menschen. Er kommt heute durch sein Wort, seine Sakramente, das Gebet und seinen Geist zu uns.

Aber wie ist die Reaktion damals und heute: Als ihn die Jünger sahen erschraken sie und riefen, ‚es ist ein Gespenst‘ und schreien vor Furcht. Er aber sprach: Seid getrost, ich bin’s,  fürchtet euch nicht!

Leben in Not läßt Gott nicht gleichgültig, er kommt zur Hilfe, aber da ist Erschrecken, Ablehnung, Angst. „Hier wo ich bin, bin ich sowieso allein. Ich brauch schon Hilfe, aber Gott, Jesus, Glaube, wer weiß… na das muss nun auch nicht sein.“ Viele verstehen gar nicht, wie hoffnungslos ihre Lebenslage ohne Jesus den Christus ist. Wir brauchen nicht nur ein bißchen Unterstützung, sondern Rettung und Heil.

Doch wo Jesus angefragt ist, da kann er so zu uns sprechen, wie zu den Jüngern: Seid getrost. Ich bin’s, fürchtet euch nicht! Petrus will das ausprobieren und sagt: Herr, bist du’s, so befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen. Und Jesus sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus dem Bott und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu.

Petrus wagt einen Glaubensschritt: was menschlich unmöglich ist, kann mit Gott gewagt werden. Er kommt zu Jesus.

Was müssten wir wagen, was wäre wirklich nötig, um das Leben in solche Bahnen zu bringen, die Gott zu gefallen? Was wäre längst dran und wir wagen es nicht? Welche Lasten, welche Lügen, welche Schuld, welche zugeworfenen Türen, welche verletzte Menschen sind das?

Jesus ruft: Komm her: und er erwartet nicht, dass wir auf die Fähre verzichten und über die Elbe, über die Müritz oder die Ostsee laufen. Aber er will, dass wir zu IHM kommen und uns dann Kraft geben, Ängste, Sucht, Sünden, Trägheit, Aufbrausen… unter die Füße zu bekommen. Er will, dass wir da drüber stehen. Alleine ist das unmöglich. Doche ER selbst gibt die Kraft dazu. ER konnte sie auch Petrus gegeben, solang der auf IHN gesehen hat. Das ist wichtig, tun wir das? Auf IHN sehen, auf ihn hören, zu ihm beten. Rechnen wir mit seiner Kraft?

Dann ist mehr möglich, als erwartet. Dann ist es möglich, ein Leben zu führen, wie es Gott will. In der Heiligung leben, nennt es die Bibel.

Aber es geht uns leider auch wie Petrus: Und als er den starken Wind sah, erschrack er und begann zu sinken. Wer auf die Probleme starrt, knickt ein, das ist menschlich. Der kann sogar versinken, untergehen. Zum Glück können wir von Petrus lernen, was hilft: ER aber begann zu sinken und schrie: HERR, hilf mir! Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und ergriff ihn und sprach: du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?

Er tat das einzig richtige, er tat was die Bibel uns klar sagt: Wer den Namen des Herrn anruft, der soll gerettet werden. HERR hilf mir, hat Petrus geschrieen, wir dürfen das gleiche schreien.

Wer in Welt- oder Seelennot kommt, wer Angst und Traurigkeit ist, darf schreien. Auch wenn er sich wie ein Kleingläubiger fühlt und nicht zu schreien wagt, sondern nur flüstert. Keine Angst! Gott hört sehr gut.

Petrus schreit und Jesus ist da und reißt ihn raus. Nein, nicht immer geht es so schnell, leider, aber da ist diese Hand, die mehr Kraft hat als unser, die sogar aus Sünde und aus dem Tod retten kann. Sie ist auch heute greifbar, ergreifbar. Es ist die Hand Jesu, die jedes ‚Leben in Not‘ halten kann. Sie streckt sich uns auch in diesem Jahr entgegen und seine Stimme sagt: Greif zu, halt dich fest, ich halte dich bestimmt.

Halt dich da fest, bei IHM, so wirst du nicht versinken in den Wellen dieser Zeit, denn du bist gehalten, hier und in Ewigkeit… ja, sogar über dieses Leben hinaus. Amen

 

Exaudi 2020

Herzensbindung

Was die nächsten Wochen so bringen, ist natürlich nicht klar; um so besser, dass wir aus den Prophetenbüchern von Gottes globalen Plänen erfahren. Bei Jeremia 31 heißt es:

31 Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen, 32 nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern schloss, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägyptenland zu führen, mein Bund, den sie gebrochen haben, ob ich gleich ihr Herr war, spricht der HERR;

33 sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel schließen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein. 34 Und es wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren und sagen: »Erkenne den HERRN«, denn sie sollen mich alle erkennen, beide, Klein und Groß, spricht der HERR; denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken.

 

„Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet!“ So schrieb Friedrich Schiller in seinem grandiosen ‚Lied von der Glocke‘. Aber was hat der manchmal etwas bösartige Volksmund daraus gemacht?  „Drum prüfe, was sich ewig bindet, ob sich nicht noch was Bessres findet!“  Und das heißt dann: na überleg dir’s noch mal, ob du heiraten willst, vielleicht findet sich ja wirklich noch was Besseres.  Inzwischen hat sich die Psychologie und die Soziologie längst mit dem Thema befasst und herausgefunden: Die Menschen heute haben Bindungsangst. Das klingt schon merkwürdig, denn wir haben doch vielerlei Kontakte, jetzt in diesen Corona-Zeiten nehmen wir sie noch bewusster wahr, mit Telefon und Handy und Internet. – Kontakte gibt es deutlich mehr, aber sie sind offenbar oberflächlicher als bei der Generation unserer Großeltern. Bindungsangst – das ist ein groteskes Erscheinungsbild. Denn unsere Kinder haben in sich  eine Verlustangst. Die Angst allein gelassen zu werden, die Angst ein Elternteil zu verlieren. Kinder in unserer heutigen Zeit werden krank, schwierig, aggressiv; sie löffeln da die Suppen aus, die ihnen Erwachsene einbrocken. Die sich verstreiten, trennen, scheiden oder diese und jene Beziehungen haben, aber keine festen Bindungen eingehen; ungebunden sein wollen und damit auch nicht so richtig die Verantwortung haben müssen. Dabei hat Friedrich Schiller nicht mal recht, wenn er vom ewigen Bund redet. Denn selbst die Ehe gilt: bis dass der Tod uns scheidet. Nur ein Bund ist ewig, der innere Bund. Beim inneren Bund geht es um das Herz, um die Seele.  Es geht um die Frage, wem gehört mein Herz, oder vielleicht besser mein Seele?  Denn beim Herzen denken wir zuerst an die Liebe. Bei der Seele denken wir zwar auch an Gefühle, aber auch an Halt, Grund-orientierung, wir denken an Gott. Wir wissen, dass Seelen krank werden können, dass sie von einem ‚Ungeist‘ besetzt sein können wie Neid, Gier, Gleichgültigkeit, Rechthaberei, von Zwängen und Süchten. Dennoch sind Herz und Seele austauschbare Begriffe für unsere Innerstes. Es geht also darum, wer mein Innerstes beherrscht, wer die Seele bestimmt. Was treibt mich an, meine Gedanken, Gefühle, mein Handeln?  Es geht um etwas ganz Großes. Doch die Seele ist besetztes Gebiet, ob uns das gefällt oder nicht. Was da drinnen steckt, ist die Erbsünde. Wir haben die Fähigkeit, nicht nur gut zu sein, sondern auch schlecht und zwar von klein auf. Da liegt das Glas Milch zerbrochen auf dem Fußboden. Hast Du das runter geschmissen? Nein: Tatze wars… die Katze wars! Aha. Der Mensch ist nicht von Natur aus ‚edel, hilfreich und gut‘, wie es sich der andere Dichter, Goethe, wünschte. Und auch das Volk Israel, zu dem Jeremia im Bibeltext redet (V. 31), hat den Bund Gottes verlassen, obwohl ER sie ‚an der Hand‘ aus Ägypten errettet hat. Und dann kommt es so wie in diesen Corona-Tagen: Am Anfang sind sie froh und dankbar, dass sie leben, dann, als die Alltagsbequemlichkeiten nicht mehr so da sind, geht das Schimpfen auf Mose und Gott los. Das goldene Kalb soll ihr neuer Gott sein. Trotz solcher Sünden, die sich ja immer wiederholt haben, gibt Gott sein treuloses Volk nicht auf. Das ist überaus erstaunlich. Er wählt einen anderen Weg und sagt: Da hilft nur noch ein echter Herzensbund. Und er nimmt sich vor: Ich will das Angebot zur Herzensveränderung machen. Beim Volk Israel soll es anfangen, aber wir heute können auch mit in diesen Bund gehören. Es beginnt mit der Taufe, aber dann müssen wir irgendwann auch mal selbst bewusst JA sagen zu diesem Angebot Gottes. ER will sein Gesetz in unser Herz und in unseren Sinn geben (V34). Er ‚erobert‘ unsere Herzen durch den Heiligen Geist. Durch den Glauben an Jesus kommt er in uns hinein und macht uns zu Menschen die feststellen: Mein Herz ist an Gott gebunden – da hab ich das Beste gefunden. Amen

 

Rogate 2020

Das Gebet aller Gebete im ‚Home Office‘

‚Beten ist das Handwerk der Christen‘ so etwa hat es Dr. Martin Luther ausgedrückt. Ein Handwerk lernt man vom Meister. In Glaubensdingen ist das allein Jesus Christus. Er gibt folgende Anleitung: Mat 6,5-15.

Jesus lehrte seine Jünger und sprach: 5 Wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, um sich vor den Leuten zu zeigen. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt. 6 Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir’s vergelten. 7 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen. 8 Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet. 9 Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. 10 Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. 11 Unser tägliches Brot gib uns heute. 12 Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. 13 Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.14 Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. 15 Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

 

Fast jedes Handwerk braucht eine Werkstatt. Wo ist die Werkstatt des privaten Gebetes? Sie soll erst mal daheim sein, in der Stille, hinter verschlossenen Türen. Dort soll allein oder gemeinsam ‚gearbeitet‘ werden. In dieser Coronazeit ist vielen ‚Home Office‘ verordnet worden. Alle Verwaltungs- und Büroarbeiten, die möglich sind, sollen von zu Hause aus erledigt werden. Erstaunlich ist, dass Jesus Christus seinen Anhängern, und damit uns Christen, schon vor 2000 Jahren ‚Home Office‘ verordnet hat, Heimarbeit im Beten. Und niemand hat sich darüber beschwert, dass er jetzt weggesperrt wäre. Sondern es hat viel mehr Freude ausgelöst, denn Jesus sagt damit: auch das Gebet daheim stößt nicht auf taube Ohren, sondern kommt bei Gott dem Vater an.  Wie viele kranke Mitchristen, wie viele verfolgte oder verlachte Mitchristen, die eben nicht in die Gottesdienste kommen konnten, haben sich getröstet, weil ‚der Vater ins Verborgene‘ sieht. „Im Krankenhaus unter der Bettdecke wird vielleicht mehr gebetet, als in der Kirche!“. Der Arzt, der das behauptet hat, könnte recht haben.

Jesus sagt hier ja zuerst: Beim Gebet darf es niemals darum gehen, dass ich auch von anderen gesehen werde oder viele Worte brauche.

Wenn mein Ziel ist, dass andere meine ‚Gebetskunst‘, meine Andacht, meine guten Formulierungen bemerken, dann ist mein Beten umsonst. Vielmehr soll ich glauben, dass Gott alles in Hand hat und mich hört: dann reichen auch schlichte Worte. Ja es würde sogar reichen, wenn wir immer wieder nur das VATERUNSER ernsthaft beten. Das ist nicht nur viel besser, als gar nicht zu beten, sondern es ist ja das wertvollste aller Gebete überhaupt. Erstens, weil es Jesus selbst gelehrt hat und zweitens, weil es wirklich alles umfasst, was wichtig ist. Wir beten dort füreinander; aber persönlich heißt das:

Vater unser im Himmel: Auch ich darf zu dem ewigen und allmächtigen Gott tatsächlich Vater sagen– was für ein Vorrecht!

Geheiligt werde dein Name: Sein Name, ER ist die Autorität über allem menschlichen Willen, das muss mir heilig sein.

Dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden: Seine Gedanken, der mehr sehen als ich, die sollen sich durchsetzen. Gottes gute Herrschaft möge nicht nur den Himmel, sondern auch die Welt bestimmen und einmal alles erneuern.

Unser tägliches Brot gib uns heute: Ich kann nur leben, wenn ER mir gibt. Alles Gute ist Geschenk, das will ich dankbar begreifen.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern: Auch das Innere, die Seele muss ‚entgiftet‘ werden. GOTT will vergeben! ER wird es in dem Maß tun, wie ich meinen Mitmenschen auch wirklich vergebe (V14f).

Und führe uns nicht in Versuchung sondern erlöse uns von dem Bösen: Auf dem Weg des Glaubens kann ich nur bleiben, wenn ER mich schützt und befreit. Darum will ich immer neu bitten.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Damit bekenne ich mich nochmals zu meinem großen und mächtigen GOTT; ER ist HERR für immer.

Jesus redet in diesem Bibelabschnitt vom privaten Gebet. Wir wissen, dass er ebenso in Gottesdiensten betete und seine Jünger sich mit den ersten Christen zum öffentlichen Gebet trafen. Ja, beides hat seine Zeit aber beides gehört auch zusammen. In der Gebets-Heimarbeit schütten wir unser Herz vor Gott aus, im Gottesdienst kommen die öffentlichen Anliegen vor IHN. Das eine ist die Werkstatt, das andere die Werkhalle des Gebetes. Beides wird gebraucht. Wie gut, dass wir beten dürfen! Amen

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